Hellraiser
Nach der eigenen Novelle The Hellbound Heart. Barkers Regiedebüt erschuf die Zenobiten — Priester eines Schmerzes, der wie Religion aussieht.
Buch & RegieEin interaktives Porträt · aus dem Archiv von clivebarker.info
The Official Clive Barker Website
Clive Barker — Autor, Regisseur, Maler. Ein halbes Jahrhundert zwischen Himmel, Hölle und allem, was dazwischen träumt.
Geboren am 5. Oktober 1952 in Liverpool als Sohn einer Malerin und eines Personalleiters, studierte Clive Barker Englisch und Philosophie an der University of Liverpool. Seine ersten Welten baute er auf der Bühne: 1978 gründete er mit Schulfreunden die Avantgarde-Truppe The Dog Company, für die er Stücke wie The History of the Devil und Frankenstein in Love schrieb — unter den Darstellern: Doug Bradley, der spätere Pinhead.
Mitte der Achtziger vermaß er mit den Books of Blood (1984–85) die Horrorliteratur neu; Stephen King attestierte ihm, die Zukunft des Horrors zu sein. Was folgte, war kein Genre-Handwerk, sondern eine eigene Kosmologie: Dem Romandebüt The Damnation Game (1985) folgten Weaveworld, The Great and Secret Show und das weltenumspannende Imajica — Türen in Welten, die gleichzeitig monströs und zärtlich sind.
1987 setzte er mit Hellraiser seine Novelle The Hellbound Heart selbst in Bilder um und schuf eine der ikonischsten Mythologien des modernen Kinos. Es folgten Nightbreed (1990) und Lord of Illusions (1995); seine Erzählung The Forbidden wurde als Candyman verfilmt, und als Executive Producer begleitete er das Oscar-prämierte Gods and Monsters (1998) wie auch das Hellraiser-Remake von 2022.
Weniger bekannt, aber vielleicht am nächsten an seinem Kern: Barker malt. Tausende Leinwände und Tuschezeichnungen — Dämonen, Heilige, Zwischenwesen — bilden das visuelle Rückgrat seines Schaffens, allen voran die hunderte Ölgemälde des Abarat-Zyklus. Ausstellungen in New York, Chicago und Los Angeles sowie die achtbändige Werkschau Imaginer dokumentieren dieses Parallelwerk.
Barker, der seit seinen frühen Zwanzigern offen schwul lebt, überstand 2012 nach einem toxischen Schock ein tagelanges Koma — und schrieb weiter. Seit 2024 hat er sich von Conventions und öffentlichen Auftritten zurückgezogen, um sich ganz dem Schreiben zu widmen: Rund dreißig Projekte liegen auf seinem Schreibtisch, darunter das vierte Abarat-Buch.
Barkers geschriebenes Werk, sortiert wie im Revelations-Archiv: Die Romane haben hier eigene Seiten — die übrigen Kategorien führen direkt ins Archiv.
Nach der eigenen Novelle The Hellbound Heart. Barkers Regiedebüt erschuf die Zenobiten — Priester eines Schmerzes, der wie Religion aussieht.
Buch & RegieDie Verfilmung von Cabal: Midian, die Zuflucht der Monster — eine Liebeserklärung an alle, die anders gebaut sind.
Buch & RegieBasierend auf seiner Erzählung The Forbidden. Urbaner Mythos, fünfmal in den Spiegel gesprochen.
Vorlage & ProduktionDetektiv Harry D’Amour zwischen Bühnenmagie und echter Schwarzkunst — Noir, wie nur Barker ihn träumt.
Buch & RegieKaum ein Autor hat so bereitwillig und so lange über die eigene Arbeit gesprochen: Seit 1998 führen Phil & Sarah Stokes vom Revelations-Archiv fortlaufend Gespräche mit Barker — flankiert von hunderten Interviews aus Presse, Radio und Fernsehen.
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Clives offizielle Kanäle betreuen Phil & Sarah Stokes vom Revelations-Archiv — die erste Adresse für professionelle Anfragen, Theaterproduktionen und Original-Kunst.
Bitte beachten: Clive selbst kann Zuschriften nicht mehr persönlich beantworten und keine zugesandten Bookplates signieren. Alle Anfragen laufen über Phil & Sarah.